teils – teils

ist es nun doch gelungen einige “Baustellen” urlaubsdicht zu machen. Mit der Kirche in Chepsigot und dem Schwesternhaus in Chemurgui war das nicht der Fall, da die Baufirma anscheinend kein Interesse mehr hat weiterzumachen. Da ergibt sich wohl eine “bürokratische Baustelle” nach dem Urlaub.

Besucher können nun vom Parkplatz aus auf trockenem Boden bis zum Hauseingang gelangen.

Damit es halt ein bissl schöner aussieht, meinte Rotich und das Regenwasser von allen Seiten den Strauch bewässern kann …

In der Küche und im Abstellraum haben die Tischler vor Wochen zwei Regale “ganz vergessen” und auch das ist nun dank dem “allrounder” Leonard perfekt.

Die zwei Bauern und Gärtner freuen sich, dass um das Haus herum nun etwas Genießbares für den Küchentisch wächst – wohl zum Nachteil der Ziegen, Schafe und Kühe der Nachbarn; Dickson und Hilary haben wirklich ihr Bestes getan, um alles dicht zu machen

Ja, willkommen, wer auch immer der nächste sein wird. Jedenfalls hat sich der Pfarrer Paul von der Nachbarpfarre sofort bereit erklärt die Urlaubsvertretung zu übernehmen

Willkommen auch Besucher und Gäste, denn endlich – nach vier Monaten – habe ich auch noch den Kleiderschrank und die Nachtkästchen geliefert bekommen.

Well done! habe ich die letzte Zeit öfters gehört, von den Katechisten, der Frauenrunde, dem Pfarrgemeinderat und ganz besonders von den Schülern in den verschiedenen Gymnasien und so kann ich nun relaxed an das Kofferpacken gehen.

Der Vorrat reicht

nun wohl für einige Wochen.

Hier in Kenia wird “Maria Heimsuchung” nicht am 2. Juli, sondern am 31. Mai gefeiert und wir haben für unsere Pfarre diesen Tag als Frauen- und Müttertag gewählt. Denn die Begegnung der Frauen untereinander soll Freude bringen, und ein Zeichen setzen gegen Eifersucht und Neid. Es soll ein Anstoß sein, mehr miteinander zu reden als über einander. Das Beispiel von Maria und Elisabeth soll den Alltag der Frauen in ihren Dörfern prägen.

Im Märzen der Bauer ….

heißt nun hier im Keriotal: im Maien der Pfarrer den Traktor einspannt ….

Nachdem am Ostersonntag der langersehnte Regen eingesetzt hatte, war kaum noch jemand anders als mit der Haue in der Hand anzutreffen. Und als ich einen Traktor vorbeifahren sah, ließ ich ihn gleich rufen: Nördlich von Eldoret(etwa 90 km) sind Hilary und seine Mitarbeiter zuhause. Doch wenn es Arbeit gibt, ja dann ….

Nur diesen einen Kolloss haben wir nicht ausgegraben, denn der soll noch eine besondere Bestimmung bekommen.

diese beiden Bilder sind nun Geschichte

und  bekommen eine neue Verwendung als Pflastersteine zwischen dem Open-air Versammlungsplatz und dem Pfarrhaus

Es blüht was auf …..

Ein Wochenende mit Freunden

Na ja gut zwanzig Jahre sind es her, dass wir uns zum ersten Mal begegnet sind: Maria Schiestl aus dem Zillertal hat damals mit Bruder & Schwester in Not unsere Projekte in Kayole besucht und befürwortet. und wie sie sehen konnte, der Hermann kann das Kirchebauen immer noch nicht lassen.

Ja endlich, bekommt die Kirche in Chepsigot ein Dach.

Das war die erste Station von der Pfarrrundfahrt am Samstag. Dann ging es weiter nach Chemurgui wo wir überlegten wie man den Baum in die neue noch zu bauende Kirche integrieren könnte.


In Chekobei probierten mal die zwei Marias wie das so ist: Kirche unter dem Baum

Ist doch wirklich herrlich wenn man sich einmal so richtig verwöhnen lassen kann. Maria, eine Lehrerin aus dem Mühlviertel in Oberösterreich beleitet ihren Mann gerne auf den Reisen zu den verschiedenen Missionsstationen, wo er die Solar- und Fotovoltaikanlagen installiert und betreut. Wie eben im Masailand, wo Maria Schiestl ein Krankenhaus als Doktor leitet.

Ein ausgiebiger liturgischer Sonntag stand dann bevor:

Zuerst Emsea mit den Gymnasiasten von dort ging es weiter nach Menone, wo selbst der erfahrene Autofahrer Ludwig den letzten Kilometer lieber zu Fuss zurücklegte Ja die Leute haben uns schon sehnlichst erwartet, denn sie hatten eine Überraschung für mich: die freiherumstehenden Pfosten haben jetzt ein Dach. Ja da freut sich doch der Pfarrer 

Und dann ging es noch nach Kimwarer, ein aufgelassenes und “verlassenes” Bergwerkdorf Doch so allmählich beginnt die Kirche sich wieder zu füllen: nicht mehr mit Knappen, sondern mit Schülern aus den umliegenden Gymnasien und Berufsschule. Ein Foto mit den “Großen” des Dorfes muss auch sein: Die Chorleiterin, die Trommlerin, der Ludwig, der Katechist und der Obmann mit seiner Tochter.

Es war dann kein Frühschoppen, als wir gegen drei Uhr nachmittags bei der Logde ankamen, doch das Bier hat genauso gut geschmeckt und die Aussicht war herrlich von dort oben über das Keriotal

Besucher – das ist wie ein Magnet für die Kinder und sie geniesen die Gastfreundschaft von lieben Österreichern: ein Stückchen mitfahren und ja vielleicht hat die Mzungu Mama (weisse Frau) auch noch was Süßes 

Am Montag sind die drei weitergereist mit dem 100% Versprechen: hierher  kommen wir gewiss noch einmal und dann ganz besonders zum Ausruhen und die Stille geniesen.

Vor gut einer Woche

war es dann endlich so weit, dass wir zusammen mit den Katechisten, dem Obmann des Pfarrgemeinderates, der Obfrau der Frauenrunde und vier Pastoren: Anglican, Reformed Church, Church of God und Restauration Church den Umbau und Renovierung vom Widum bei einem gemeinsamen Mittagessen als abgeschlossen feiern konnten.

von den beiden Türen führt die kleinere auf die Veranda. Ein Zubau um einen überdachten Ort für die Pausen, Mittagessen und Unterhaltung zu haben

und die weitere Tür führt in den Versammlungsraum, der Platz für etwa 30 Personen bietet. Eine Tür führt auf die Veranda (siehe oben) und die weitere in den privaten Bereich, die Küche. Die Idee war zwei Einheiten zu schaffen: Pfarrhaus und Pfarrerhaus (Widum).

Vom Versammlungsraum kommt man auch in das Pfarrbüro

Der Eingang zum PfarrerHaus führt
direkt in den Wohnbereich. Da ist es immer notwendig eine Waschgelegenheit anzubieten, denn vor und nach dem Essen sind die Leute gewohnt sich die Hände zu waschen.

Das Besucherzimmer wartet auf den ersten Besuch: an diesem Wochenende wird mein Neffe Martin aus der Schweiz der erste sein.

Das Herzstück des Hauses: der Wassertank und die Dachrinnen. 

Gegenüber der Veranda haben wir die Bäume ummauert und so Sitzplätze für fast 200 Leute geschaffen. Und sie nehmen es gerne an, auch die Senioren (am 2. Februar: “Simeon und Hanna)

 

Auf den anderen Baustellen geht es eher schleppend weiter: So allmählich erreichen wir die volle Höhe des Mauerwerks bei der Dorfkirche in Chepsigot. Was für Weihnachten geplant war, vielleicht wird es für Ostern: das Dach

 

Und die Schwestern müssen sich momentan in Geduld üben. Dort haben wir den Bau vorübergehend einmal ganz eingestellt.