Vor gut einer Woche

war es dann endlich so weit, dass wir zusammen mit den Katechisten, dem Obmann des Pfarrgemeinderates, der Obfrau der Frauenrunde und vier Pastoren: Anglican, Reformed Church, Church of God und Restauration Church den Umbau und Renovierung vom Widum bei einem gemeinsamen Mittagessen als abgeschlossen feiern konnten.

von den beiden Türen führt die kleinere auf die Veranda. Ein Zubau um einen überdachten Ort für die Pausen, Mittagessen und Unterhaltung zu haben

und die weitere Tür führt in den Versammlungsraum, der Platz für etwa 30 Personen bietet. Eine Tür führt auf die Veranda (siehe oben) und die weitere in den privaten Bereich, die Küche. Die Idee war zwei Einheiten zu schaffen: Pfarrhaus und Pfarrerhaus (Widum).

Vom Versammlungsraum kommt man auch in das Pfarrbüro

Der Eingang zum PfarrerHaus führt
direkt in den Wohnbereich. Da ist es immer notwendig eine Waschgelegenheit anzubieten, denn vor und nach dem Essen sind die Leute gewohnt sich die Hände zu waschen.

Das Besucherzimmer wartet auf den ersten Besuch: an diesem Wochenende wird mein Neffe Martin aus der Schweiz der erste sein.

Das Herzstück des Hauses: der Wassertank und die Dachrinnen. 

Gegenüber der Veranda haben wir die Bäume ummauert und so Sitzplätze für fast 200 Leute geschaffen. Und sie nehmen es gerne an, auch die Senioren (am 2. Februar: „Simeon und Hanna)

 

Auf den anderen Baustellen geht es eher schleppend weiter: So allmählich erreichen wir die volle Höhe des Mauerwerks bei der Dorfkirche in Chepsigot. Was für Weihnachten geplant war, vielleicht wird es für Ostern: das Dach

 

Und die Schwestern müssen sich momentan in Geduld üben. Dort haben wir den Bau vorübergehend einmal ganz eingestellt.

Children´s Day

Selbst für die Kinder hier, die sehr oft „billige Arbeitskräfte“ für die Familien sind, dauern die Sommerferien irgendwann zu lange und nur Kühe, Ziegen und Schafe hüten oder Felder beackern ist auch nicht immer lustig. So war es für sie eine willkommene „Ausrede“ nicht für alles Zeit zu haben, denn sie müssen sich auf den Kindertag vorbereiten mit einem Lied, Tanz, Gedächtnisübung und einem Sketch. Und sie haben es wirklich gut gemacht und vor allem Spaß dabei gehabt. Für mich selber war es wichtig die Kinder der Pfarre aus den verschiedenen Dörfern einmal zusammen zu bringen, sich ein wenig kennen zu lernen und sich so „wie man halt ist“  und „was man halt kann“ zu respektieren.

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Das hat dem Pfarrgemeinderatsobmann zugesagt und spontan hat er sich dann auch bereit erklärt bei der Vorbereitung zu helfen: Bohnen sortieren und alles andere herrichten, denn ein solcher Tag darf nicht ohne Essen sein. Die Mamas sind ja immer voll da von aller Herrgottsfrüh bis spät in die Nacht.

 

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Und natürlich musste eine Jury eine Platzierung feststellen: Und der Pfarrer hat dann die Preise verteilt: Pokal, Fußball, Federtennisset, Fingernagellack, Kaffeeschale, Kugelschreiber und für alle gab es dann noch einen großen Lutscher und Eis (gefrorener Mangosaft), das war der Hit.

Beides ist noch da: die blühenden Bäume

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und der Bauschutt

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Sie sind glücklich

sowohl die Leute von Chepsigot, die noch immer hoffen, Weihnachten unter dem Kirchdach feiern zu können

 

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und sie stellen sich schon vor wie sie von der Außentreppe über die Sakristei in den Altarraum einziehen, die Frauen und die Tänzerinnen

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Die Burschen haben aber auch Freude an den Steinehaufen, die eine ideale Klettermöglichkeit bieten.

Die beiden Schwestern von Chemurgui allerdings sind bereits dabei sich Gedanken über die Einrichtung zu machen, und das zu Recht, denn wir sind bereits beim Dachstuhl der Kapelle. Und die Einrichtung ist ihr Beitrag für das Schwesternhaus.

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Recycling oder Nachhaltigkeit

das war bisher angesagt wenn es um das Wasser ging

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Zuerst einmal herumhören wo im Dorf Wasser rinnt, dann mit Kübel holen, ein bis zwei Tage absicken lassen, sieben und abkochen

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In Flaschen abgefüllt war es dann ein Wohltrunk. Ohne Abkochen hatte das Wasser einen anderen drei Stationen Weg: Abspülen – Bodenwischen – zur Toilettenspülung. Also dreifache Verwendung ist doch so etwas wie Recycling oder nachhaltig. Doch damit ist es nun vorbei und ich kann den Wasserhahn aufdrehen und klares Wasser sprudelt aus dem 3.000 Liter Tank. Auch in der Küche, die allerdings zur Zeit in diesem Zustand ist.

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Schon bald im neuen Jahr soll es möglich sein, dieses Foto ohne Beschreibung erkennen zu können. Bisdahin habe ich den Herd im zukünftigen Pfarrbüro.

So sieht´s aus

rund um das Haus herum, das noch immer eine Baustelle ist.

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So um die 20 Mangobäume stehen seit Wochen in Blüte

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und manche lassen auch schon auf eine süße Ernte hoffen

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Der Herkunft treu geblieben könnte man wohl als Überschrift für die nächsten Bilder wählen: von Stana in Tessenberg

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Mit Feuer und Schlegel werden aus den Kollossen brauchbarer Schotter

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Ja, und fast unglaublich, vor kurzem habe ich die 500 km Marke geschafft mit dem „Superauto“ ohne in die Werkstatt zu fahren ….