Im Märzen der Bauer ….

heißt nun hier im Keriotal: im Maien der Pfarrer den Traktor einspannt ….

Nachdem am Ostersonntag der langersehnte Regen eingesetzt hatte, war kaum noch jemand anders als mit der Haue in der Hand anzutreffen. Und als ich einen Traktor vorbeifahren sah, ließ ich ihn gleich rufen: Nördlich von Eldoret(etwa 90 km) sind Hilary und seine Mitarbeiter zuhause. Doch wenn es Arbeit gibt, ja dann ….

Nur diesen einen Kolloss haben wir nicht ausgegraben, denn der soll noch eine besondere Bestimmung bekommen.

diese beiden Bilder sind nun Geschichte

und  bekommen eine neue Verwendung als Pflastersteine zwischen dem Open-air Versammlungsplatz und dem Pfarrhaus

Es blüht was auf …..

Ein Wochenende mit Freunden

Na ja gut zwanzig Jahre sind es her, dass wir uns zum ersten Mal begegnet sind: Maria Schiestl aus dem Zillertal hat damals mit Bruder & Schwester in Not unsere Projekte in Kayole besucht und befürwortet. und wie sie sehen konnte, der Hermann kann das Kirchebauen immer noch nicht lassen.

Ja endlich, bekommt die Kirche in Chepsigot ein Dach.

Das war die erste Station von der Pfarrrundfahrt am Samstag. Dann ging es weiter nach Chemurgui wo wir überlegten wie man den Baum in die neue noch zu bauende Kirche integrieren könnte.


In Chekobei probierten mal die zwei Marias wie das so ist: Kirche unter dem Baum

Ist doch wirklich herrlich wenn man sich einmal so richtig verwöhnen lassen kann. Maria, eine Lehrerin aus dem Mühlviertel in Oberösterreich beleitet ihren Mann gerne auf den Reisen zu den verschiedenen Missionsstationen, wo er die Solar- und Fotovoltaikanlagen installiert und betreut. Wie eben im Masailand, wo Maria Schiestl ein Krankenhaus als Doktor leitet.

Ein ausgiebiger liturgischer Sonntag stand dann bevor:

Zuerst Emsea mit den Gymnasiasten von dort ging es weiter nach Menone, wo selbst der erfahrene Autofahrer Ludwig den letzten Kilometer lieber zu Fuss zurücklegte Ja die Leute haben uns schon sehnlichst erwartet, denn sie hatten eine Überraschung für mich: die freiherumstehenden Pfosten haben jetzt ein Dach. Ja da freut sich doch der Pfarrer 

Und dann ging es noch nach Kimwarer, ein aufgelassenes und „verlassenes“ Bergwerkdorf Doch so allmählich beginnt die Kirche sich wieder zu füllen: nicht mehr mit Knappen, sondern mit Schülern aus den umliegenden Gymnasien und Berufsschule. Ein Foto mit den „Großen“ des Dorfes muss auch sein: Die Chorleiterin, die Trommlerin, der Ludwig, der Katechist und der Obmann mit seiner Tochter.

Es war dann kein Frühschoppen, als wir gegen drei Uhr nachmittags bei der Logde ankamen, doch das Bier hat genauso gut geschmeckt und die Aussicht war herrlich von dort oben über das Keriotal

Besucher – das ist wie ein Magnet für die Kinder und sie geniesen die Gastfreundschaft von lieben Österreichern: ein Stückchen mitfahren und ja vielleicht hat die Mzungu Mama (weisse Frau) auch noch was Süßes 

Am Montag sind die drei weitergereist mit dem 100% Versprechen: hierher  kommen wir gewiss noch einmal und dann ganz besonders zum Ausruhen und die Stille geniesen.