Von 300 bis über 5000 Meter Seehöhe

haben meine Schwägerin Annemarie und meine Nichte Andrea BolivienOLYMPUS DIGITAL CAMERA bereist und erkundet: Am tiefsten Punkt in Santa Cruz de la Sierra hat die Reise begonnen und das in pustertalerischer Umgebung bei OLYMPUS DIGITAL CAMERASchwester Romana aus Mittewald und aufgetischt hat sie uns – wie könnte es besser schmecken – Tirolerknödel und Rubenkraut.

Über Tarija ging es zum Titikakasee/La Paz und weiter nach Sucre (diese Orte und Gegenden sind ja schon von früheren Berichten bekannt: Besuch von Mathilde und Roland aus Asch; Pater Daniel aus Kenia). Was alle Reisebüros hier empfehlen und das nicht umsonst ist das Salar de Uyuni. Der Weg dorthin führt über Potosi, die einst reichste und größte Stadt der Welt (im 17. Jahrhundert).

Vom Titikakasee an waren wir zu fünft: mein Neffe Martin (Pitterl) und sein Kollege Abdul haben uns die nächsten Tage mit ihrer Unternehmungslust und Humor begleitet.OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA Das sind zwei obligatorische Fotos in Potosi: auf dem Dach der Franziskanerkirche und im Innenhof der Münzprägestätte (casa de moneda).

Diesmal waren es nicht Kühe, Kälber und Hennen, sondern Lamas, doch auch hier kommt die Bäuerin durch:OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Und wie es sich eben für eine echte Touristin gehört: die Kamara immer schußbereit:OLYMPUS DIGITAL CAMERA Mehr als 2000 Fotos waren es am Ende der Reise.

Und dann ging es ab in oder besser gesagt auf den Salzsee von Uyuni, der so groß wie das Bundesland Tirol ist (12.000 qkm.)OLYMPUS DIGITAL CAMERA Um die “gesalzen” Preise etwas zu versüßen gab es das erste Mittagessen in freier NaturOLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA Wie sagt man da so schön: das Kind im Manne.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA Mitten im Salzsee bezaubert eine Kaktusinsel mit ihren (zu dieser Zeit) herrlichen Blüten die Besucher.

Nach vier Tagen über Salz, Vulkangestein, heiße Quellen, erreichten wir bei Schneefall den höchsten Punkt der Reise.Doch vorher gab es noch einen Abschiedstrunk, denn Martin und Abdul haben ihre Südamerikatour in Chile fortgesetzt. Und wie es sich für einen guten Quechua gehört hat uns der Fahrer Luis auch erklärt, der erste Tropfen, gehört der pachamama (Mutter Erde)OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Doch danach ging es flott, und dennoch fast zu langsam, denn Annemarie und Andrea waren die letzten, die ins Flugzeug einstiegen um wieder Richtung Osttirol zu fliegen und sie haben Spuren hinterlassen.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Pfarre San Clemente

OLYMPUS DIGITAL CAMERA Die Stadt Sucre ist in den letzten Jahrzehnten rasant gewachsen und stellt damit den Erzbischof immer wieder vor neue Herausforderungen. Im Schnitt alle drei Jahre wurde eine neue Pfarre errichtet. Vor gut fünfzehn Jahren wurde der Stadtteil hinter dem mercado campesino in eine neue Pfarre zusammengefasst. Inzwischen zählt diese bereits wieder an die 40 Seelsorge- und Gottesdienstorte. OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA  Die neuen Pfarren sind meist “unscheinbar” in mitten der Häuser und haben selten ein Pfarrhaus. Auf relativ engbemessenem Grund ist nur Platz für eine Kirche (für etwa 200 Personen) und ein paar Räume für die Vorbereitung auf die Sakramente. Ohne die Mitarbeit der Laien, Schwestern und Seminaristen wäre es undenkbar in einer solchen Situation echter Seelsorgeort zu sein.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA Jhonny hat hier in den vergangenen Monaten pastorale Erfahrungen gesammelt und wird noch diesen Monat zum Diakon geweiht.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA Schwester Cecilia leitet die Filialkirche “Maria Hilf”. Und sie kann sich auf die Mitarbeit vieler junger Leute verlassen, die als Katechisten immer wieder neues Leben der Gemeinde verleihen.OLYMPUS DIGITAL CAMERA   Gut drei Viertel der Mitfeiernden am Gottesdienst sind junge Leute.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA Gut zwei Monate im Jahr ist das Kreuz der Kirche von einem Haus zum anderen unterwegs und fast immer organisieren und gestalten die Leute selber die Gottesdienste, laden ihre Nachbarn und Freunde ein und tragen das Kreuz in Prozession durch die Straßen.

Und in dieser Pfarre durfte auch ich nun in den vergangenen Monaten mithelfen.