Ein langer St. Anna – Tag

Eine Marktfrau sitzt noch in mitten ihrer Töpfe, die sie feil bietet. Alle anderen haben heute früh ihren Marktstand abgebaut. Das alles hat vor 14 Tagen begonnen mit einer großen Serenata – live Band bis in die frühen MorgenstundenOLYMPUS DIGITAL CAMERA und Vergnügungsmöglichkeiten aller Art, doch ganz besonders für die Kinder.OLYMPUS DIGITAL CAMERA           Doch auch für das leibliche Wohl war gesorgtOLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA                                                                                                   Und all dem schaute die Hl. Anna von der Kirche St. Anna in stoischer Ruhe zuOLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ganz ohne Heizung

kommt man hier in Sucre, auf einer Seehöhe von 2700 Metern durch den Winter. Kann man da von Winter sprechen? Für jemanden aus den Tiroler Bergen fühlt sich das Ganze eher “etwas frisch” an, doch die Leute hier sind auf diese Temperaturen ganz und gar nicht eingestellt: angefangen von der Bauweise ihrer traditionellen Häuser noch von der Bekleidung. Die alte Weisheit “Füße warm – der ganze Körper warm” scheint nicht bis hierher durchgedrungen zu sein. Es ist einfach bemerkenswert zu beobachten wie sich die Leute mit zweiten Pullover und darüber eine Jacke und Schal versuchen warm zu halten und gleichzeitig mit Sandalen bloßfüßig ihre Wege gehen.

Zu Sankt Anna und Joachim hört der rechte Winter auf. OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Und inzwischen geht das Thermometer auch nachts kaum noch unter die 10 Grad Plus. So haben die Geranien den Winter im Freien schon überstanden und der Yasmin beginnt einen angenehmen Duft im Stiegenhaus zu verbreiten.OLYMPUS DIGITAL CAMERA