Ostern-Pascua-Easter 2018

 

Aufstehen – vom Schlaf

– vom Boden

 

AUFSTEIGEN – wie das OSTERFEUER

                           – wie der Rauch

                           – wie der Blumenstrauch

 

AUFERSTEHEN – zu neuen Visionen

                               – zu neuen Horizonten

                               – zu Neuem Leben

 

In der Nachfolge Jesu:
           Aufstehen  –  aufsteigen   –   Auferstehen

 

Aus der Oasen-Stadt Lodwar im Norden von Kenia

GESEGNETE OSTERFEIERTAGE

FELICES PASCUAS

BLESSED EASTER

 

20 C+M+B 18

 

 

die drei Gaben alternativ gedeutet

 

 es möge sich im Rahmen halten ….

Reichtum und Armut – GOLD

Religion und Welt – WEIHRAUCH

Leid und Freud – MYRRHE

2018

A guits noiis Joor, a frischis und a gsunds

Glückliches neues Jahr

Happy New Year

Trupela amamas long nupela yia

Heri ya mwaka mpya

Feliz año nuevo

(Mlango wa mbingu-Kiswahili Himmelstor)

Möge sich das Tor zum Neuen Jahr für Euch weit öffnen und Ihr hineingehen mit Freude und Zuversicht, und der Gewissheit, dass es eine neue Chance ist ein Stück Himmel auf Erden zu erleben.

Neuigkeiten

Der erste Durchgang der Wahlen am 8. August wurde vom Obersten Gerichtshof wegen zu offensichtlicher und eklatanter Unregelmäßigkeiten für ungültig erklärt. Die Wahlen auf Kommunalebene wurden einspruchslos anerkannt und somit sollten nur die Präsidentenwahlen am 17. Oktober neu abgehalten werden. Später wurde der Termin verschoben auf den 26. Oktober. Etwa zwei Wochen vor dem  Wahltermin entschloss sich einer der zwei Kandidaten nicht anzutreten. So wurden nun die Wahlen mit einer Beteiligung von unter 40 % abgehalten und das Ergebnis war “überwältigend und eindeutig” und doch hat es einen faden “Beigeschmack” und kaum jemand ist damit glücklich. Andererseits waren alle, mit denen ich ins Gespräch kam, sehr glücklich, denn “alles verlief so friedlich und ohne Probleme”. An die knapp 50 Toten dachte wohl niemand, die der erste und zweite Wahldurchgang gekostet hat.

Die Zeit für mich war also recht kurz bemessen und so habe ich das “Dringlichste” getan. Die Leute wollten unbedingt einen neuen Hühnerstall und dass um das Pfarrhaus herum ein Garten angelegt sei:

Es sollte ein 5 Sterne Hühnerstall werden und Leonhard hat sich alle Mühe gegeben, dass die Hühner sich darin wohlfühlen können

Ein einladender und duftender Eingang war mir selber wichtig und wie es scheint halten die Rosen auch längeren Trockenperioden und heftigen Tropenregen stand.

 

Es kommt auf den Standpunkt darauf an in zweierlei Hinsicht: Die Perspektive des Gebäudes und die Verwendung.

Mitte Juni haben wir die erste Messe in der neuen Kirche von Chepsigot gefeiert, und während meiner Abwesenheit wurde das Gebäude als Tenne verwendet, um den Mais zu trocknen.

 

Schwester Irene ist glücklich damit was bis jetzt am Schwesternkonvent in Chemurgui geschehen ist und versteht es auch, dass wir erst einmal abwarten müssen und klären wem denn das Grundstück gehört.

 

Die Katholiken von Chekobei haben jedenfalls schon einmal damit begonnen Baumaterial zu beschaffen. Eine meiner Voraussetzungen für irgendwelche Bautätigkeit ist, dass die Leute zuerst die Beschaffung von Schotter, Auffüllmaterial und Wasseranschluss sichern und beitragen. Geplant ist in diesem Dorf eine achteckige Kirche zu bauen, und so dem Patron des Dorfes Johannes des Täufers auch im Baustil gerecht zu werden.

 

Wie schon im vergangenen Jahr durfte auch heuer während des dritten Trimesters keine außer-akademische Aktivität stattfinden, so bestimmt es das Unterrichtsministerium. Also fielen die zweiwöchigen Donnerstagsmessen in den Schule aus.

Ja und wenn der Prophet nicht zum Berg kommen darf, dann …. und sie waren häufig meine Gäste im Haus und haben sich sichtlich wohlgefühlt, denn es gab immer kaltes Wasser im Kühlschrank.

 

Als ich von Eldoret weg fuhr war der Bischof gerade auf einer Auslandsreise. Ich verbringe jetzt die Zeit bis der neue Präsident vereidigt ist in Bolivien. Bin schon gespannt wie lange es dauern wird oder ob vielleicht doch noch einmal Wahlen stattfinden werden.

Dieses Foto stammt von der Pfarr-erhebung im vergangenen Jahr. Ich habe kein anderes wo der Bischof Cornelius Korir drauf ist. Am Montag früh (30. Okt.) ist er verstorben. Die kenianischen Zeitungen heben in mehreren Nachrufen seine große nationale Bedeutung als Anwalt des Friedens und der Verständigung unter den Volksstämmen hervor. Knapp acht Jahre nach seiner Priesterweihe und noch nicht einmal 40 Jahre alt wurde er zum Bischof geweiht und stand der Diözese Eldoret 27 Jahre lang als “Hirte und Brückenbauer” vor.

R.I.P.