Neuigkeiten

Der erste Durchgang der Wahlen am 8. August wurde vom Obersten Gerichtshof wegen zu offensichtlicher und eklatanter Unregelmäßigkeiten für ungültig erklärt. Die Wahlen auf Kommunalebene wurden einspruchslos anerkannt und somit sollten nur die Präsidentenwahlen am 17. Oktober neu abgehalten werden. Später wurde der Termin verschoben auf den 26. Oktober. Etwa zwei Wochen vor dem  Wahltermin entschloss sich einer der zwei Kandidaten nicht anzutreten. So wurden nun die Wahlen mit einer Beteiligung von unter 40 % abgehalten und das Ergebnis war „überwältigend und eindeutig“ und doch hat es einen faden „Beigeschmack“ und kaum jemand ist damit glücklich. Andererseits waren alle, mit denen ich ins Gespräch kam, sehr glücklich, denn „alles verlief so friedlich und ohne Probleme“. An die knapp 50 Toten dachte wohl niemand, die der erste und zweite Wahldurchgang gekostet hat.

Die Zeit für mich war also recht kurz bemessen und so habe ich das „Dringlichste“ getan. Die Leute wollten unbedingt einen neuen Hühnerstall und dass um das Pfarrhaus herum ein Garten angelegt sei:

Es sollte ein 5 Sterne Hühnerstall werden und Leonhard hat sich alle Mühe gegeben, dass die Hühner sich darin wohlfühlen können

Ein einladender und duftender Eingang war mir selber wichtig und wie es scheint halten die Rosen auch längeren Trockenperioden und heftigen Tropenregen stand.

 

Es kommt auf den Standpunkt darauf an in zweierlei Hinsicht: Die Perspektive des Gebäudes und die Verwendung.

Mitte Juni haben wir die erste Messe in der neuen Kirche von Chepsigot gefeiert, und während meiner Abwesenheit wurde das Gebäude als Tenne verwendet, um den Mais zu trocknen.

 

Schwester Irene ist glücklich damit was bis jetzt am Schwesternkonvent in Chemurgui geschehen ist und versteht es auch, dass wir erst einmal abwarten müssen und klären wem denn das Grundstück gehört.

 

Die Katholiken von Chekobei haben jedenfalls schon einmal damit begonnen Baumaterial zu beschaffen. Eine meiner Voraussetzungen für irgendwelche Bautätigkeit ist, dass die Leute zuerst die Beschaffung von Schotter, Auffüllmaterial und Wasseranschluss sichern und beitragen. Geplant ist in diesem Dorf eine achteckige Kirche zu bauen, und so dem Patron des Dorfes Johannes des Täufers auch im Baustil gerecht zu werden.

 

Wie schon im vergangenen Jahr durfte auch heuer während des dritten Trimesters keine außer-akademische Aktivität stattfinden, so bestimmt es das Unterrichtsministerium. Also fielen die zweiwöchigen Donnerstagsmessen in den Schule aus.

Ja und wenn der Prophet nicht zum Berg kommen darf, dann …. und sie waren häufig meine Gäste im Haus und haben sich sichtlich wohlgefühlt, denn es gab immer kaltes Wasser im Kühlschrank.

 

Als ich von Eldoret weg fuhr war der Bischof gerade auf einer Auslandsreise. Ich verbringe jetzt die Zeit bis der neue Präsident vereidigt ist in Bolivien. Bin schon gespannt wie lange es dauern wird oder ob vielleicht doch noch einmal Wahlen stattfinden werden.

Dieses Foto stammt von der Pfarr-erhebung im vergangenen Jahr. Ich habe kein anderes wo der Bischof Cornelius Korir drauf ist. Am Montag früh (30. Okt.) ist er verstorben. Die kenianischen Zeitungen heben in mehreren Nachrufen seine große nationale Bedeutung als Anwalt des Friedens und der Verständigung unter den Volksstämmen hervor. Knapp acht Jahre nach seiner Priesterweihe und noch nicht einmal 40 Jahre alt wurde er zum Bischof geweiht und stand der Diözese Eldoret 27 Jahre lang als „Hirte und Brückenbauer“ vor.

R.I.P.

Kukumbuka nyumbani

Just the day before I left home my niece had this wonderful idea of letting people of Kenya know where I spent the last few weeks.

My niece Manuela, her mother Ann and my mother, who at her age of 97 still enjoys good health and continues „controlling“ everything and everybody around her.

Almost 300 years ago this house was build in which I was born, the 8th of nine children. At the time of my grandfather 16 babies filled the air with their first cries. (All 16 of the same mother!!!)

Almost 60 years back my parents started to build this house (the front one) next to the old one as a retirement home. And now I am living in the ground floor, my mother occupies the first floor and the top is reserved for visitors.

My brother Peter is continuing with the old tradition of farming in this mountainous region of Tyrol.

Animals and people live under the same roof. The four cows of my brother give some 45 liters of milk every day and the 10 chicken produce almost 60 eggs per week. Grazing animals is only between the month of May until end of October possible, thus the upper part of the farmhouse is storage place for hey.

This simple electric fence prevents the cows to graze where they are not supposed to eat the grass (of the shamba ya jirani). It is easy to handle and a battery provides the power for months.

A view towards the other side of the valley and mountain range

The daughter Eva (sitting on the balcony) of my nice Manuela likes to visit her granduncle with her friends.

This very modern style house of the son of my Sister in law gives an impression of new ways of thinking and building nowadays.

At the age of 23 my nephew Martin who is a mechanic started to build this house providing a warm and cozy atmosphere for his lovely wife Maria and their son Simon.

The centre of every village is the Church and faith is flowering more in actions than in words.

 

 

teils – teils

ist es nun doch gelungen einige „Baustellen“ urlaubsdicht zu machen. Mit der Kirche in Chepsigot und dem Schwesternhaus in Chemurgui war das nicht der Fall, da die Baufirma anscheinend kein Interesse mehr hat weiterzumachen. Da ergibt sich wohl eine „bürokratische Baustelle“ nach dem Urlaub.

Besucher können nun vom Parkplatz aus auf trockenem Boden bis zum Hauseingang gelangen.

Damit es halt ein bissl schöner aussieht, meinte Rotich und das Regenwasser von allen Seiten den Strauch bewässern kann …

In der Küche und im Abstellraum haben die Tischler vor Wochen zwei Regale „ganz vergessen“ und auch das ist nun dank dem „allrounder“ Leonard perfekt.

Die zwei Bauern und Gärtner freuen sich, dass um das Haus herum nun etwas Genießbares für den Küchentisch wächst – wohl zum Nachteil der Ziegen, Schafe und Kühe der Nachbarn; Dickson und Hilary haben wirklich ihr Bestes getan, um alles dicht zu machen

Ja, willkommen, wer auch immer der nächste sein wird. Jedenfalls hat sich der Pfarrer Paul von der Nachbarpfarre sofort bereit erklärt die Urlaubsvertretung zu übernehmen

Willkommen auch Besucher und Gäste, denn endlich – nach vier Monaten – habe ich auch noch den Kleiderschrank und die Nachtkästchen geliefert bekommen.

Well done! habe ich die letzte Zeit öfters gehört, von den Katechisten, der Frauenrunde, dem Pfarrgemeinderat und ganz besonders von den Schülern in den verschiedenen Gymnasien und so kann ich nun relaxed an das Kofferpacken gehen.

Der Vorrat reicht

nun wohl für einige Wochen.

Hier in Kenia wird „Maria Heimsuchung“ nicht am 2. Juli, sondern am 31. Mai gefeiert und wir haben für unsere Pfarre diesen Tag als Frauen- und Müttertag gewählt. Denn die Begegnung der Frauen untereinander soll Freude bringen, und ein Zeichen setzen gegen Eifersucht und Neid. Es soll ein Anstoß sein, mehr miteinander zu reden als über einander. Das Beispiel von Maria und Elisabeth soll den Alltag der Frauen in ihren Dörfern prägen.

Im Märzen der Bauer ….

heißt nun hier im Keriotal: im Maien der Pfarrer den Traktor einspannt ….

Nachdem am Ostersonntag der langersehnte Regen eingesetzt hatte, war kaum noch jemand anders als mit der Haue in der Hand anzutreffen. Und als ich einen Traktor vorbeifahren sah, ließ ich ihn gleich rufen: Nördlich von Eldoret(etwa 90 km) sind Hilary und seine Mitarbeiter zuhause. Doch wenn es Arbeit gibt, ja dann ….

Nur diesen einen Kolloss haben wir nicht ausgegraben, denn der soll noch eine besondere Bestimmung bekommen.

diese beiden Bilder sind nun Geschichte

und  bekommen eine neue Verwendung als Pflastersteine zwischen dem Open-air Versammlungsplatz und dem Pfarrhaus

Es blüht was auf …..